Guten Tag Frau Wimmer,
die Polizeizone Weser-Göhl hat die von Ihnen weitergeleiteten Fragen bereits am 29/03/2022 an die „Ligue des droits humains“ beantwortet.
Hinsichtlich der ortsfesten und mobilen Kameras, die derzeit von unserer Polizeizone verwendet werden, einschließlich der Standorte und Modelle, kann ich mitteilen, dass alle vorgesehenen gesetzlichen Verpflichtungen strikt eingehalten wurden.
Neben einer Reihe von Videoüberwachungskameras in den 4 Gemeinden verfügt die Polizeizone derzeit über 18 Sets Bodycams.
Die Polizeizone hat außerdem eine Nutzungsvereinbarung für Videoüberwachungskameras der Gemeinden abgeschlossen und ist in diesem Rahmen (Mit)-Verantwortlicher für die Verarbeitung der Daten dieser Kameras.
Die ANPR-Kameras sind noch nicht funktionstüchtig, da es zurzeit nicht möglich ist, diese an das ANPR-Managementsystem der föderalen Polizei (AMS) anzuschließen (Kapazitätsprobleme). Auch im Rahmen des AMS wurden alle gesetzlichen Verpflichtungen erfüllt.
Die Zone plant ANPR-Kameras an 5 Standorten einzurichten. Sobald die ANPR-Kameras in Betrieb gehen, wird die Polizeizone die Öffentlichkeit über die Presse informieren.
Ich kann Ihnen versichern, dass bei der gesamten Prozedur der größte Wert auf Transparenz und Offenheit gelegt wurde.
Der Zonenchef hat den Einsatz der Kameras bei spezifischen Sitzungen in den zuständigen Kommissionen in allen 4 Gemeinden und im Polizeirat dargelegt und ist auf Bedenken und Fragen eingegangen.
Die zuständigen Gemeinderäte haben die Kamerasysteme genehmigt.
Die Sitzungen der Gemeinderäte und des Polizeirats sind öffentlich, die Tagesordnung wird im Voraus bekanntgegeben und die Beschlüsse werden veröffentlicht (Webseite der Gemeinden sowie der Polizeizone und Anschlagtafeln). Öffentliche Sitzungsprotokolle können auf der Webseite der Gemeinden und der Polizeizone eingesehen werden.
Die lokale Presse hat in mehreren Artikeln ausführlich über den Einsatz der verschiedenen Kameras informiert.
Die Polizeizone hat jeweils Pressetermine abgehalten, auch um die Bevölkerung über die Inbetriebnahme der Kameras zu informieren, und diese Informationen über ihre Facebookseite geteilt.
Die verschiedenen Presseartikel sind in den Archiven des BRF (Belgischer Rundfunk und Fernsehen) und des GrenzEcho (deutschsprachige Tageszeitung) weiterhin einsehbar.
Auch sind alle Kamerastandorte gesetzeskonform mit den vorgesehenen Piktogrammen gekennzeichnet.
Ich kann Ihnen ebenfalls versichern, dass eine Datenschutzfolgeabschätzung (DSFA) durchgeführt wurde. Diese DSFA beinhaltet nicht nur eine Bewertung der Risiken (insbesondere auf Ebene der IT, der physischen Infrastruktur, ...), sondern auch und vor allem die Mittel, die eingesetzt werden, um darauf zu reagieren und so die Risiken zu begrenzen. Die DSFA wurde dem Antrag an die zuständigen Behörden beigefügt (Gesetz über das Polizeiamt, Art. 25/4). Diese Informationen dürfen nicht weitergegeben werden, da sie die Sicherheit und die öffentliche Ordnung gefährden würden. Darüber hinaus enthalten sie Unternehmensinformationen mit vertraulichem Charakter (Standort der Server, Standort der Back-ups, eingeführte Schutzmaßnahmen, ...).
Daher ist es aus "sicherheitstechnischer" Sicht (sowohl auf operativer als auch auf strategischer Ebene) nicht wünschenswert, diese Folgenabschätzungen ganz oder teilweise weiterzugeben.
In Anbetracht der hierüber aufgeführten Argumente und mit Bezug auf das Gesetz vom 11. April 1994 über die Öffentlichkeit der Verwaltung kann ich Ihnen die von Ihnen angeforderten Verwaltungsdokumente (DSFA und Antrag des Korpschefs) nicht weiterleiten.
Hinsichtlich der öffentlichen Ausschreibungen muss ich Ihnen mitteilen, dass diese in die Kompetenz des Polizeirates fallen. Auch die Sitzungen des Polizeirates sind öffentlich, die Tagesordnung wird im Voraus bekanntgegeben. Die Beschlüsse des Polizeirates werden veröffentlicht (Webseite der Polizeizone und Anschlagtafel der Gemeinden).
Die diesbezüglichen Beschlüsse des Polizeirates wurden außerdem von den zuständigen Aufsichtsbehörden der Polizeizone (Föderalstaat via Provinz und Deutschsprachige Gemeinschaft) genehmigt, die Regeln über die Vergabe der öffentlichen Aufträge wurden strikt eingehalten.
Da es sich um Dokumente im Bereich des öffentlichen Auftragswesens handelt und diese naturgemäßen Informationen mit vertraulichem Charakter enthalten (z. B. Unternehmensinformationen), sieht sich die Polizeizone jedoch außer Stande, alle diesbezüglichen Unterlagen und Beschlüsse zu überprüfen, um den Schutz aller Interessenten zu garantieren.
Ich bitte Sie deshalb um Verständnis, dass ich Ihrer diesbezüglichen Anfrage eine Absage erteile.
Schlussendlich möchte ich Ihnen mitteilen, dass die Polizeizone Weser-Göhl Ihren Auftrag unter Aufsicht und Verantwortung der zu diesem Zweck durch das Gesetz bestimmten Behörden ausführt.
In diesem Rahmen ist es unser fester Wille, die Rechte und Freiheiten der Menschen zu respektieren und zu schützen.
Wir wollen zur demokratischen und friedlichen Entwicklung der Gesellschaft beitragen.
Wir wollen offen und transparent kommunizieren und Rechenschaft über unser Handeln ablegen.
Ich stehe weiterhin für Auskünfte zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel KEUTGEN
Erster Polizeihauptkommissar
Zonenchef
Polizeizone Weser-Göhl Nr. 5292
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Lascheterweg 23 - 4700 Eupen - Belgien
Tel.: +32 (0) 87 45 04 01
Mail: [adresse email]
Internet: www.wesgo.be
Von: Nathalie Wimmer <[adresse email]>
Gesendet: Mittwoch, 4. September 2024 13:19
An: Keutgen Daniel (PZ WesGo) <[adresse email]>
Betreff: WG: URGENT / Les caméras de surveillance dans votre commune / Enquête Le Soir - Le Vif
Sehr geehrter Herr Keutgen,
da Herr Herzet momentan nicht im Dienst ist, erlaube ich mir, die Mail an Sie weiterzuleiten, mit der Bitte um Rückmeldung aus einem Ihrer Dienste.
Vielen Dank
Nathalie
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Von: Nathalie Wimmer
Gesendet: Mittwoch, 4. September 2024 09:56
An: Herzet Frederic (PZ WesGo) <[adresse email]>; Van Schingen Marc (PZ WesGo) <[adresse email]>
Betreff: WG: URGENT / Les caméras de surveillance dans votre commune / Enquête Le Soir - Le Vif
Hallo an alle,
wir haben diese Anfrage erhalten (siehe Mail unten).
Allerdings kann unsere Verwaltung auf viele der Fragen nicht antworten. Das liegt daran, dass auf unserem Gebiet (außer den beiden mobilen Kameras der Gemeinde und einer Wildkamera) die Kameras und Bodycams der Polizeizone im Einsatz sind.
Daher meine Bitte: Könntet ihr mir diese Infos innerhalb kürzester Zeit zukommenlassen? Oder falls das eurerseits nicht erwünscht ist, mir eine Stellungnahme geben.
Ich werde die Fragesteller auch an euch verweisen.
Vielen Dank und LG
Nathalie
Von: COUNASSE Xavier <[adresse email]>
Gesendet: Mittwoch, 4. September 2024 09:16
An: Nathalie Kohl <[adresse email]>; Nejra Salihagic <[adresse email]>; Patrick Bildstein <[adresse email]>;
Nathalie Wimmer <[adresse email]>; Luc Frank <[adresse email]>
Betreff: URGENT / Les caméras de surveillance dans votre commune / Enquête Le Soir - Le Vif
Monsieur le bourgmestre,
Chers représentants de la commune de La Calamine,
Dans le cadre des élections communales et provinciales du 13 octobre prochain, Le Vif et Le Soir unissent leurs forces autour d’un dossier sur les dispositifs de surveillance dans l’espace public. Nous nous sommes en réalité joints à une démarche initiée par la Ligue des droits humains (LDH), qui s’est lancée depuis 2022 dans un travail de compilation de données sur le sujet.
Votre commune – comme toutes les communes wallonnes et bruxelloises – a été contactée à plusieurs reprises par la LDH, via la plate-forme Transparencia. Mais nous constatons que les documents qui vous ont été demandés (la première demande datant de 2022) n’ont pas pu être collectés, à ce stade.
Nous nous permettons donc de vous relancer, en vous demandant de répondre aux demandes suivantes d’ici le mercredi 11 septembre au plus tard.
Serait-il possible de nous transmettre :
a) La liste de tous les systèmes de surveillance (caméras, drones, bodycams,…) en service dans les lieux ouverts de votre commune, avec pour chaque dispositif le prix payé et le nom du fournisseur. Pour les caméras, merci de détailler également leur modèle (fixe, mobile, visuelle, thermique, ANPR…), leur localisation et les responsables de traitement ;
b) Les documents relatifs aux marchés publics (appels d’offre, cahiers de charges, documents d’attribution, contrats signés) pour les systèmes de surveillance actuellement (ou prochainement) en service sur le territoire de la commune
c) Les demandes d’autorisation et avis émis par le conseil communal sur ces dispositifs de surveillance.
d) Les analyses d’impact relatives à ces mêmes dispositifs (loi du 30 juillet 2018 relative à la protection des personnes physiques à l’égard des traitements de données à caractère personnel) ;
La Commission wallonne d’accès aux documents administratifs a reconnu le bien-fondé de cette demande adressée aux communes de Mouscron (décision n°257) et Liège (décision n°388).
Nous nous rendons bien compte que cette demande nécessite du travail. Mais une série de communes nous ont déjà transmis ces informations et nous aimerions pouvoir fournir un résultat le plus exhaustif possible d'ici la publication, pour que tous nos lecteurs aient une vision de leur réalité communale.
Merci d’avance pour votre compréhension et pour le temps consacré,
Pour l'équipe en charge de ce projet,
Xavier Counasse
Le Soir
0477.45.05.79